Diagnostik und Therapie
Gute Neurologie beginnt mit einer sorgfältigen Einordnung. In meiner Praxis geht es nicht um möglichst viele Untersuchungen, sondern um die Diagnostik und Therapie, die in Ihrer Situation wirklich sinnvoll ist.
Wie ich arbeite
Jede neurologische Fragestellung ist anders. Manche Beschwerden lassen sich nach Anamnese und neurologischer Untersuchung bereits gut einordnen, in anderen Fällen sind gezielte weitere Schritte sinnvoll. Ziel ist immer eine klare, fundiere Einschätzung und ein Vorgehen, dass zu Ihrer Situation passt.
Schritt 1: Ersttermin
Im Mittelpunkt stehen Ihre Beschwerden, deren Verlauf, mögliche Auslöser und die neurologische Untersuchung.
Schritt 2: Gezielte Diagnostik
Nicht jede Untersuchung hilft weiter. Entscheidend ist, welche Diagnostik in Ihrer Situation wirklich sinnvoll ist.
Neurologischer Ersttermin
Der Ersttermin bildet die Grundlage für die weitere Abklärung. Im Mittelpunkt stehen Ihre Beschwerden, deren Verlauf, mögliche Auslöser, Begleiterkrankungen und die Frage, was Sie im Alltag besonders belastet. Ergänzt wird dies durch eine strukturierte neurologische Untersuchung. So entsteht ein klares Bild: Was ist wahrscheinlich harmlos, was sollte gezielt weiter abgeklärt werden und welche nächsten Schritte sind sinnvoll?
Gedächtnisdiagnostik und kognitive Abklärung
Bei Vergesslichkeit, Konzentrationsstörungen, Brain Fog oder dem Gefühl, mental nicht mehr so belastbar zu sein, ist eine gute Einordnung besonders wichtig. Nicht jede Veränderung ist Ausdruck einer neurodegenerativen Erkrankung. Gleichzeitig sollten anhaltende oder zunehmende Beschwerden ernst genommen werden. Die kognitive Abklärung umfasst je nach Situation die neurologische Einordnung, geeignete Testverfahren und die Bewertung möglicher Einflussfaktoren wie Schlaf, Stress, Belastung, Stoffwechsel oder andere medizinische Ursachen.
Schritt 3: Therapie
Auf dieser Basis entsteht ein Behandlungskonzept, das medizinisch fundiert und alltagstauglich ist.
Kopfschmerzdiagnostik und Therapie
Kopfschmerzen gehören zu den häufigsten Gründen für eine neurologische Vorstellung. Entscheidend ist, die Art der Beschwerden genau zu unterscheiden: Handelt es sich zum Beispiel um Migräne, Spannungskopfschmerzen, chronische Kopfschmerzen oder eine Form, die weiter abgeklärt werden sollte? In der Praxis geht es darum, Muster zu erkennen, Warnzeichen zu beachten und auf dieser Basis eine Behandlung zu entwickeln, die sowohl medizinisch sinnvoll als auch im Alltag umsetzbar ist.