Gedächtnisprobleme
Namen fallen nicht mehr ein, Termine gehen unter, das Lesen strengt an: Veränderungen des Gedächtnisses verunsichern. Oft stecken gut behandelbare Ursachen dahinter. Eine sorgfältige neurologische Einordnung schafft Klarheit – und bei Bedarf eine frühe, gezielte Demenzabklärung.

Wann Vergesslichkeit abgeklärt werden sollte
Gelegentliche Vergesslichkeit ist normal, besonders unter Stress oder bei Schlafmangel. Auffällig wird es, wenn Veränderungen über Wochen zunehmen, der Alltag beeinträchtigt ist oder Angehörige sie bemerken.
Ich unterscheide zwischen vorübergehenden Leistungseinbußen, behandelbaren Ursachen wie Schilddrüse, Vitaminmangel, Medikamenten, Depression oder Schlafstörungen und beginnenden neurodegenerativen Erkrankungen. Je früher die Einordnung, desto mehr Handlungsspielraum bleibt.
Häufige Hinweise
- Neue Informationen gehen schneller verloren
- Wortfindungsstörungen
- Orientierungsprobleme
- Konzentration lässt deutlich nach
- Angehörige bemerken Veränderungen
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So gehen wir vor
Einordnen
Ausführliches Gespräch, auf Wunsch mit Angehörigen, und strukturierte Testung der Gedächtnisleistung.
Gezielt untersuchen
Neurologische Untersuchung, Labor und bei Bedarf Bildgebung oder weiterführende Demenzdiagnostik.
Individuell behandeln
Behandlung der Ursache, Prävention und ein Plan für Alltag, Training und Verlaufskontrollen.
Häufige Fragen
Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie mir gern — ich antworte persönlich.
Frage stellenNein. Häufig stecken Stress, Schlafmangel, Depression, Medikamente oder Mangelzustände dahinter. Genau deshalb ist eine sorgfältige Einordnung wichtig.
Sie besteht aus Anamnese, kognitiven Tests, neurologischer Untersuchung, Laborwerten und bei Bedarf Bildgebung. Die Befunde bespreche ich ausführlich mit Ihnen.
Ja. Bewegung, Schlaf, soziale Aktivität, Blutdruck- und Stoffwechselkontrolle zählen zu den gut belegten Schutzfaktoren für die Gehirn-Gesundheit.
Sehr gern. Ihre Beobachtungen sind für die Einordnung oft besonders wertvoll.
