Gespräch & Untersuchung
Ihre Beschwerden, ihr Verlauf und eine gründliche neurologische Untersuchung bilden die Grundlage.
Eine frühe, sichere Diagnose und eine Behandlung, die zu Ihrem Leben passt: Darauf kommt es bei Multipler Sklerose an. Eine MS-Diagnose oder schon der Verdacht darauf wirft viele Fragen auf, nach der Familienplanung und der Zukunft. Diese Fragen verdienen Zeit und ehrliche Antworten. In meiner Sprechstunde untersuche ich Sie sorgfältig, ordne die Befunde verständlich ein und bespreche mit Ihnen, welcher Weg für Sie der richtige ist. Vereinbaren Sie gerne einen Termin in meiner Privatpraxis für Neurologie in Düsseldorf.

Multiple Sklerose ist eine entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, also von Gehirn und Rückenmark. Dabei werden die Schutzhüllen der Nervenfasern geschädigt, sodass Signale schlechter weitergeleitet werden. Je nachdem, wo die Entzündungsherde liegen, können ganz unterschiedliche Beschwerden entstehen. Wichtig für Sie zu wissen ist, dass Sie damit nicht alleine umgehen müssen.
Bei den meisten Betroffenen beginnt die Erkrankung schubförmig. Bei einem Schub treten neue neurologische Beschwerden auf oder frühere flammen wieder auf, etwa Sehstörungen, Lähmungen oder Probleme beim Wasserlassen. Sie halten mindestens 24 Stunden an und lassen sich nicht durch Fieber oder eine Infektion erklären. Daneben gibt es Verlaufsformen, bei denen die Beschwerden langsam fortschreiten. Neben sichtbaren Beschwerden leiden viele Betroffene auch unter unsichtbaren Symptomen wie Erschöpfung (Fatigue), Konzentrationsproblemen oder depressiven Verstimmungen, die von außen oft unterschätzt werden.
MS ist eine Erkrankung des jungen Erwachsenenalters: Sie beginnt häufig zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr. Frauen sind etwa zwei- bis dreimal häufiger betroffen als Männer.
Wie bei vielen anderen Erkrankungen auch, ist bei Multipler Sklerose eine schnelle und zuverlässige Diagnose entscheidend, damit eine passende Therapie früh beginnen kann. Nach den aktuellen internationalen Kriterien lässt sich eine MS heute unter bestimmten Voraussetzungen schon nach dem ersten Schub feststellen. Dafür werden mehrere Untersuchungen zu einem Gesamtbild zusammengeführt.
Ihre Beschwerden, ihr Verlauf und eine gründliche neurologische Untersuchung bilden die Grundlage.
Direkt in der Praxis gemessen, zeigen sie, wie gut Nervenbahnen Signale weiterleiten, auch bei Schäden, die noch keine Beschwerden machen.
Aufnahmen von Gehirn und Rückenmark machen Entzündungsherde sichtbar.
Bei Bedarf ergänzen sie die Diagnose und helfen, andere Erkrankungen auszuschließen.
Ausführliches Gespräch und gründliche neurologische Untersuchung, um Ihre Beschwerden sicher zu verstehen und andere Ursachen in Betracht zu ziehen.
Wir besprechen alle Befunde in Ruhe, damit Sie verstehen, was sie bedeuten und welche Behandlung für Sie infrage kommt.
Die Behandlung akuter Schübe, eine passende Langzeittherapie, die den Verlauf beeinflussen soll, und regelmäßige Kontrollen, um Wirkung und Verträglichkeit im Blick zu behalten.
Eine MS-Diagnose verändert vieles, aber sie muss Ihre Lebenspläne nicht durchkreuzen. Die Behandlungsmöglichkeiten haben sich in den vergangenen Jahren deutlich weiterentwickelt. Viele Fragen lassen sich mit guter Planung und fachärztlicher Begleitung beantworten, zum Beispiel beim Kinderwunsch: Grundsätzlich spricht bei MS im Allgemeinen nichts gegen eine Schwangerschaft. Wichtig sind eine sorgfältige Planung und eine Abstimmung der Medikamente, übrigens auch für Männer mit Kinderwunsch.
Gerade weil die MS häufiger Frauen betrifft und hormonelle Einflüsse diskutiert werden, ist mir ein Blick auf die besonderen Lebensphasen von Frauen wichtig.
Vereinbaren Sie für die MS-Behandlung in Düsseldorf gerne Ihren Termin online oder melden Sie sich telefonisch bei mir unter 0176 – 2017 1833.
Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie mir gern, ich antworte persönlich.
Zum KontaktNeue oder wieder aufflammende neurologische Beschwerden, die mindestens 24 Stunden anhalten, mehr als 30 Tage nach dem vorherigen Schub auftreten und nicht durch Fieber, Hitze oder eine Infektion erklärbar sind.
Ja, unter bestimmten Voraussetzungen. Entscheidend sind die Untersuchungsbefunde, die MRT und gegebenenfalls das Nervenwasser.
Sie messen, wie gut Nervenbahnen Signale weiterleiten. So lassen sich auch Schäden erkennen, die bisher keine Beschwerden gemacht haben.
Bei MS können sich bestehende Beschwerden durch Änderungen der Körpertemperatur vorübergehend verstärken. Das gilt nicht als neuer Schub.
Nein. Erbliche Faktoren können zwar eine Rolle spielen, MS wird aber nicht direkt vererbt.
Kostenfrei: ein neurologisches Thema verständlich erklärt, dazu Termine, Vorträge und Neues zu Buch und Online-Kursen.