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Schwerpunkt Frauengesundheit

Wechseljahre & Gehirn in Düsseldorf

Viele Frauen erfahren in den Wechseljahren die verschiedensten Symptome. Sie wünschen sich, wieder klar denken, erholsam schlafen und sich in der eigenen Haut wohlfühlen zu können: Auch in den Wechseljahren ist das erreichbar.

Gehören Sie zu den Frauen, die in dieser Zeit nicht nur Hitzewallungen erleben, sondern auch Veränderungen, die sich im Kopf abspielen? Sie schlafen schlechter, sind dünnhäutiger oder vergessen plötzlich Wörter, die Ihnen immer leicht über die Lippen gingen? Das ist kein Grund zur Sorge, aber ein guter Grund, genauer hinzusehen. Als Neurologin in Düsseldorf mit Schwerpunkt auf dem weiblichen Gehirn verbinde ich beides: das Verständnis für die hormonellen Veränderungen und den Blick auf Ihr Nervensystem.

Prof. Dr. med. Anke Lührs mit Brille im orangefarbenen Blazer vor rosa Hintergrund

Was in den Wechseljahren passiert

Die Wechseljahre sind eine natürliche Lebensphase, in der sich der Hormonhaushalt grundlegend verändert. Besonders in der Übergangszeit, der sogenannten Perimenopause, berichten viele Frauen über Beschwerden, die ihre Lebensqualität deutlich beeinträchtigen können.

Am bekanntesten sind Hitzewallungen und nächtliche Schweißausbrüche. Daneben treten Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Ängste und depressive Verstimmungen in dieser Phase häufiger auf als in den Jahren davor. Viele Frauen erleben außerdem Konzentrationsprobleme und Vergesslichkeit, oft als „Brain Fog“ beschrieben, und empfinden gerade das als besonders belastend.

Bei Frauen über 45 werden die Wechseljahre in der Regel anhand der Beschwerden festgestellt. Eine Hormonbestimmung im Blut ist dafür meist nicht nötig.

Häufige Beschwerden

  • Hitzewallungen und nächtliches Schwitzen
  • Ein- und Durchschlafprobleme
  • Stimmungsschwankungen und Ängste
  • Konzentrationsprobleme und Vergesslichkeit
  • Gelenk- und Muskelbeschwerden

Wenn der Kopf nicht mehr mitspielt

Plötzlich fehlen Namen, der rote Faden reißt mitten im Satz ab, und Aufgaben, die früher nebenbei liefen, kosten spürbar mehr Kraft. Viele Frauen erschrecken darüber und fragen sich, ob mehr dahintersteckt. Kognitive Beschwerden gehören zu den häufigsten und belastendsten Symptomen der Wechseljahre, werden aber oft nicht ernst genommen.

Als Neurologin kann ich einordnen, ob Ihre Beschwerden mit den Wechseljahren zusammenhängen oder ob andere Ursachen abgeklärt werden sollten. Dafür nutze ich unter anderem ein standardisiertes Screening für Gedächtnis und Konzentration sowie strukturierte Fragebögen zu Schlaf und Konzentration. Allein diese Klarheit ist für viele Frauen eine große Erleichterung.

Wann Sie Ihre Beschwerden abklären lassen sollten

  • Vergesslichkeit oder Konzentrationsprobleme belasten Ihren Alltag
  • Sie schlafen seit Wochen schlecht
  • Ihre Stimmung ist anhaltend gedrückt
  • Sie sind unsicher, ob die Beschwerden hormonell bedingt sind
  • Sie wünschen eine Behandlung, die Kopf und Hormone gemeinsam betrachtet

Wie sich die Wechseljahre im Kopf bemerkbar machen

Schlaf

Nächtliche Hitzewallungen können den Schlaf stören, Schlafprobleme treten in der Perimenopause aber auch unabhängig davon häufiger auf.

Stimmung

Die hormonellen Veränderungen können sich auf die Stimmung auswirken. Ängste und Niedergeschlagenheit nehmen in dieser Phase häufig zu.

Konzentration & Gedächtnis

Wortfindungsstörungen, Vergesslichkeit und ein eingeschränktes Denkvermögen beschreiben viele Frauen als „Brain Fog“.

Belastbarkeit

Wer schlecht schläft und gedanklich kämpft, fühlt sich schneller erschöpft. Die Beschwerden verstärken sich oft gegenseitig.

So gehen wir die Behandlung an

01

Ganzheitlich einordnen

Ein ausführliches Gespräch über Ihre Beschwerden, eine neurologische Untersuchung sowie bei Bedarf Tests zu Gedächtnis und Konzentration.

02

Hormonell abstimmen

Hormonelle Fragen und eine mögliche Hormontherapie klären wir in enger Zusammenarbeit mit einer gynäkologischen Kollegin.

03

Gezielt unterstützen

Ein Behandlungsplan für Schlaf, Stimmung und Konzentration, der hormonelle und nicht-hormonelle Möglichkeiten berücksichtigt.

Hand in Hand mit der Gynäkologie

Die Wechseljahre betreffen den ganzen Körper, deshalb lohnt sich ein Blick aus mehreren Richtungen. Eine Hormontherapie ist die wirksamste Behandlung gegen Hitzewallungen und wird bei Bedarf von der gynäkologischen Kollegin begleitet. Für Hitzewallungen kann auch eine gezielte medikamentöse Therapie ohne Hormone infrage kommen. Ich ergänze diese Behandlung um den neurologischen Blick auf Schlaf, Stimmung und geistige Leistungsfähigkeit.

Mit dem weiblichen Gehirn beschäftige ich mich intensiv. Und wer diese Lebensphase der Veränderungen aktiv gestalten möchte, findet in meinem Mentoringprogramm eine Begleitung über drei Monate, mit dem Fokus auf Schlaf, Stress, Bewegung und Ernährung. Das Programm ergänzt die ärztliche Behandlung, ersetzt sie aber nicht.

Mehr zum Mentoringprogramm →

Ihr Termin in meiner Praxis

Sie müssen sich durch diese Lebensphase nicht einfach durchkämpfen. Vereinbaren Sie einen Termin, und lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, was Ihnen hilft, wieder klar zu denken und gut zu schlafen – buchen Sie entweder direkt online oder telefonisch unter 0176 – 2017 1833.

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FAQ

Häufige Fragen zu Wechseljahren & Gehirn

Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie mir gern, ich antworte persönlich.

Zum Kontakt

Konzentrationsprobleme und Vergesslichkeit gehören zu den häufigsten Beschwerden dieser Lebensphase. Belasten sie Ihren Alltag, sollten sie trotzdem neurologisch eingeordnet werden.

Viele Beschwerden während der Wechseljahre spielen sich im Gehirn ab, etwa Schlafprobleme, Stimmungsschwankungen und Konzentrationsstörungen. Die neurologische Abklärung ergänzt die gynäkologische Betreuung.

Bei Frauen über 45 meist nicht. Die Wechseljahre werden in der Regel anhand der Beschwerden festgestellt.

Ja. Gegen Hitzewallungen kann zum Beispiel eine gezielte medikamentöse Therapie ohne Hormone helfen. Auch für Schlaf und Stimmung gibt es nicht-hormonelle Möglichkeiten.