Wissen & Schlafhygiene
Informationen über gesunden Schlaf und günstige Schlafgewohnheiten sind der erste Schritt, bei chronischen Problemen allein aber meist nicht ausreichend.
Morgens ausgeruht aufwachen und tagsüber wieder konzentriert und gelassen sein: Guter Schlaf lässt sich in vielen Fällen zurückgewinnen, oft sogar ohne Schlaftabletten. Wer nachts wach liegt, grübelt oder zu früh aufwacht, fühlt sich schnell erschöpft und gereizt. Das ist mehr als nur lästig, weshalb ich gemeinsam mit Ihnen eine Lösung für Sie finden möchte. In meiner Sprechstunde in meiner Privatpraxis für Neurologie in Düsseldorf kläre ich, was hinter Ihren Schlafproblemen steckt, um die Ursache zu behandeln und Ihnen wieder zu einem entspannten Schlaf zu verhelfen.

Jeder schläft mal schlecht, etwa vor einem wichtigen Termin oder in einer belastenden Phase. Von einer behandlungsbedürftigen Schlafstörung spricht man, wenn die Probleme über längere Zeit bestehen und sich auf den Tag auswirken: auf Leistungsfähigkeit, Stimmung und Wohlbefinden.
Die häufigste Form ist die Insomnie. Betroffene haben Probleme beim Ein- oder Durchschlafen, wachen zu früh auf oder empfinden ihren Schlaf als nicht erholsam. Treten die Beschwerden an mindestens drei Nächten pro Woche über mindestens drei Monate auf, gilt die Insomnie als chronisch.
Hinter schlechtem Schlaf können auch andere Ursachen stecken, etwa körperliche Erkrankungen oder andere Schlafstörungen. Diese sollten abgeklärt werden, bevor eine gezielte Behandlung beginnt.
Viele Menschen mit Schlafproblemen greifen zu Schlafmitteln, rezeptfrei oder verordnet. Sie können kurzfristig helfen, lösen das Problem aber meist nicht dauerhaft. Viele klassische Schlafmittel sind nur für eine Behandlung über wenige Wochen zugelassen. Gerade bei älteren Menschen können Schlafmittel außerdem auch häufig Nebenwirkungen wie Verwirrtheit oder Stürze verursachen. Auch pflanzliche Mittel empfiehlt die aktuelle Leitlinie bei chronischen Schlafstörungen nicht.
Die wirksamste Behandlung setzt deshalb nicht bei der Tablette an, sondern beim Schlaf selbst: Die kognitive Verhaltenstherapie für Insomnie (KVT-I) ist die erste Behandlungsoption für alle Betroffenen, auch dann, wenn zusätzlich andere körperliche oder psychische Erkrankungen bestehen. Medikamente kommen erst infrage, wenn diese Therapie nicht ausreichend wirkt.
Informationen über gesunden Schlaf und günstige Schlafgewohnheiten sind der erste Schritt, bei chronischen Problemen allein aber meist nicht ausreichend.
Die Behandlung der ersten Wahl. Sie verändert gezielt Gewohnheiten und Gedanken, die den Schlaf stören.
Andere Erkrankungen, die den Schlaf beeinträchtigen, sollten erkannt und behandelt werden.
Sie können ergänzend infrage kommen, wenn die Verhaltenstherapie nicht ausreichend wirkt.
Ein ausführliches Gespräch, strukturierte Fragebögen zum Schlaf und eine neurologische Untersuchung zeigen, wie Ihr Schlaf aussieht und was ihn stört.
Wenn nötig, folgt eine Untersuchung im Schlaflabor, die wir in Zusammenarbeit mit einer schlafmedizinisch spezialisierten Kollegin anbieten.
Ein Behandlungsplan, der bei den Ursachen ansetzt, mit der kognitiven Verhaltenstherapie für Insomnie an erster Stelle.
Schlaf ist einer der wichtigsten Bausteine für ein gesundes Gehirn, genauso wie Bewegung, Ernährung und der Umgang mit Stress. Deshalb spielt er auch in meinem Mentoringprogramm eine zentrale Rolle: Über drei Monate entwickeln wir gemeinsam alltagstaugliche Routinen für mehr Erholung. Das Programm ergänzt die ärztliche Abklärung, ersetzt sie aber nicht.
Sie möchten an den Wurzeln Ihrer Schlafstörungen in Düsseldorf arbeiten? Lassen Sie es uns gemeinsam angehen. Vereinbaren Sie Ihren Termin online oder melden Sie sich telefonisch bei mir unter 0176 – 2017 1833.
Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie mir gern, ich antworte persönlich.
Zum KontaktWenn die Probleme über längere Zeit bestehen und Ihren Alltag beeinträchtigen. Bei mindestens drei Nächten pro Woche über drei Monate spricht man von einer chronischen Insomnie.
Sie ist ein wichtiger Baustein und hilft unterstützend. Bei chronischen Schlafstörungen genügt sie allein aber meist nicht.
Bei leichten Schlafstörungen können sie hilfreich sein. Zur Behandlung chronischer Schlafstörungen sind pflanzliche Präparate jedoch nicht geeignet.
Eine spezielle Form der Verhaltenstherapie für Schlafstörungen. Sie gilt als Behandlung der ersten Wahl und wird bevorzugt in persönlichen Sitzungen durchgeführt.
Ja. Bei älteren Menschen können Schlafmittel häufig zu Nebenwirkungen wie Verwirrtheit, Stürzen oder kognitiven Einschränkungen führen.
Kostenfrei: ein neurologisches Thema verständlich erklärt, dazu Termine, Vorträge und Neues zu Buch und Online-Kursen.