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Königsallee 11 – im Gebäude des Breidenbacher Hofs (+49) 176 – 2017 1833
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Schwerpunkt Kopfschmerzen

Migräne-Behandlung in Düsseldorf

Einfach mal wieder Ja sagen können, anstatt vorsichtshalber ein vielleicht. Weniger Attacken, mehr Kontrolle über den eigenen Alltag und wieder die Freiheit, Pläne zu machen, ohne an den nächsten Migränetag zu denken. Das ist mit der richtigen Behandlung für viele Betroffene erreichbar. Migräne ist eine neurologische Erkrankung, die sich heute gut behandeln lässt, wenn man ihre Muster und Auslöser genau versteht. Genau dafür nehme ich mir in der Sprechstunde Zeit. Zeit, gemeinsam einen Weg zu finden, der zu Ihnen passt und Ihnen hilft.

Zwei Frauen im Gespräch an einem Tisch, vor ihnen Unterlagen

Was die Migräne ausmacht

Typisch sind wiederkehrende Attacken mit pulsierendem, oft einseitigem Kopfschmerz von mittlerer bis starker Intensität. Anders als beim Spannungskopfschmerz verstärkt schon leichte Bewegung die Beschwerden, und häufig kommen Übelkeit sowie eine ausgeprägte Licht- und Geräuschempfindlichkeit hinzu. Eine Attacke dauert unbehandelt vier Stunden bis drei Tage. Danach fühlen sich viele noch lange erschöpft.

Etwa jede vierte Patientin und jeder vierte Patient erlebt vor dem Kopfschmerz eine Aura: Flimmern oder Zickzacklinien im Sichtfeld, Kribbeln oder Sprachstörungen, die sich innerhalb einer Stunde zurückbilden. Das kann beim ersten Mal sehr beunruhigend sein und sollte immer neurologisch eingeordnet werden.

Frauen sind etwa dreimal so häufig betroffen wie Männer. Das ist kein Zufall: Hormonelle Schwankungen beeinflussen das Auftreten einer Migräne unmittelbar.

Typische Merkmale

  • Pulsierend, oft einseitig
  • Mittlere bis starke Intensität
  • Verstärkung durch Bewegung
  • Übelkeit, Licht- und Lärmempfindlichkeit
  • Bei manchen: Aura vor der Attacke

Chronische Migräne: Wenn die schlechten Tage überwiegen

Treten über mindestens drei Monate Kopfschmerzen an 15 oder mehr Tagen im Monat auf, davon an mindestens acht mit Migränecharakter, spricht man von chronischer Migräne. Für Betroffene bedeutet das oft: kaum noch ein Tag ohne Schmerzen oder ohne die Sorge davor.

Häufig spielt dabei die Schmerzmitteleinnahme eine Rolle. Wer sehr oft zur Akutmedikation greift, kann einen zusätzlichen Kopfschmerz durch Medikamentenübergebrauch entwickeln, der die Migräne weiter verstärkt. Das ist kein persönliches Versäumnis, sondern ein bekannter Mechanismus, der sich gezielt durchbrechen lässt.

Für die chronische Migräne gibt es wirksame vorbeugende Therapien, die ich leitliniengerecht und individuell auswähle, darunter, wenn sinnvoll, moderne CGRP-Antikörper oder die Behandlung mit Botulinumtoxin. Dabei werden an festgelegten Punkten an Kopf, Nacken und Schultern kleine Mengen injiziert, in der Regel alle zwölf Wochen. Ob diese oder eine andere Prophylaxe für Sie passt, besprechen wir ausführlich und in Ruhe.

Wann Sie Ihre Migräne abklären lassen sollten

  • Mehr als drei Migränetage im Monat
  • Akutmedikamente an 10 oder mehr Tagen im Monat
  • Attacken werden häufiger oder stärker
  • Erstmals auftretende Aura
  • Das Gefühl, dass der Kopf Ihren Alltag bestimmt

Häufige Auslöser & Einflussfaktoren

Hormone & Zyklus

Rund um die Periode, in der Schwangerschaft oder in den Wechseljahren treten Attacken oft gehäuft auf.

Stress & Entlastung

Nicht nur Belastung selbst, auch das Loslassen danach kann eine Attacke auslösen, etwa am Wochenende oder zu Urlaubsbeginn.

Schlaf & Rhythmus

Zu wenig, zu viel oder unregelmäßiger Schlaf bringt das empfindliche Migränegehirn aus dem Gleichgewicht.

Ernährung & Flüssigkeit

Ausgelassene Mahlzeiten, zu wenig Trinken, manchmal auch Alkohol oder bestimmte Lebensmittel.

So gehen wir die Behandlung an

01

Verstehen

Ausführliches Gespräch, neurologische Untersuchung und Kopfschmerztagebuch. So sichern wir die Diagnose und schließen andere Ursachen aus.

02

Attacken gezielt behandeln

Die passende Akutmedikation zur richtigen Zeit, in richtiger Dosis und ohne das Risiko eines Übergebrauchs.

03

Vorbeugen

Eine leitliniengerechte Prophylaxe, abgestimmt auf Sie: von Lebensstil-Bausteinen über Medikamente bis zu modernen CGRP-Antikörpern oder Botulinumtoxin bei chronischer Migräne.

Migräne und das weibliche Gehirn

Die Migräne ist in vielen Fällen eine weibliche Erkrankung, doch der Einfluss der Hormone wird in der Behandlung oft übersehen. Warum treten Attacken vor der Periode gehäuft auf? Was verändert sich in der Schwangerschaft, was in den Wechseljahren? Und welche Rolle spielt die Verhütung?

Dem weiblichen Gehirn habe ich ein eigenes Buch gewidmet. Diese Perspektive fließt in jede Behandlung ein. Bei Bedarf arbeite ich eng mit gynäkologischen Kolleginnen zusammen, damit Sie eine Behandlung erhalten, die Ihren ganzen Körper im Blick behält.

Mehr zum Buch →

Begleitung über den ersten Termin hinaus

Eine Migräne-Behandlung ist selten nach einem Termin abgeschlossen. Es braucht Geduld, Feinjustierung und jemanden, der den Verlauf mit Ihnen gemeinsam bewertet. Nach dem ausführlichen Ersttermin in meiner Praxis auf der Königsallee in Düsseldorf begleite ich Sie weiter, bei Bedarf auch bequem per Videosprechstunde. So bleiben wir in Kontakt, ohne dass Sie jedes Mal anreisen müssen.

Buchen Sie gerne online einen Termin oder telefonisch unter 0176 2017 1833.

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Hinweis:
Bitte wählen Sie sofort den Notruf 112, wenn Kopfschmerzen plötzlich und so heftig wie nie zuvor auftreten oder Lähmungen, Sprachstörungen, Fieber mit Nackensteife oder Bewusstseinsstörungen hinzukommen.

FAQ

Häufige Fragen zur Migräne

Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie mir gern, ich antworte persönlich.

Zum Kontakt

Hinweise sind pulsierende, oft einseitige Schmerzen, die bei Bewegung zunehmen, sowie Übelkeit und Licht- oder Lärmempfindlichkeit. Eine sichere Diagnose ergibt sich aus unserem Gespräch und der neurologischen Untersuchung.

Migräne selbst schädigt das Gehirn nicht. Eine erstmals auftretende Aura oder eine deutliche Veränderung Ihrer gewohnten Kopfschmerzen sollte aber immer ärztlich abgeklärt werden.

Meist nicht dauerhaft, aber sehr gut behandelbar. Ziel ist, dass Attacken seltener, kürzer und schwächer werden und Sie Ihren Alltag zurückgewinnen.

Nimmt man Akutmedikamente an mehr als zehn Tagen im Monat, kann ein zusätzlicher Kopfschmerz durch Übergebrauch entstehen. Dann lohnt sich eine gezielte Umstellung.

Ein regelmäßiger Schlaf- und Tagesrhythmus, Ausdauerbewegung, Entspannungsverfahren und das Erkennen Ihrer persönlichen Auslöser können die Zahl der Attacken spürbar senken.

Nein. Privatversicherte und Selbstzahler:innen können direkt einen Termin über Doctolib vereinbaren.