Atmung
Langsames, gezieltes Atmen stärkt den Parasympathikus und kann die HRV erhöhen.
Gelassener reagieren, besser abschalten und wieder Energie für das haben, was Ihnen wichtig ist: Stressbewältigung lässt sich lernen, und der Erfolg lässt sich sogar messen. Dauerhafter Stress zeigt sich nicht nur im Kopf, sondern im ganzen Körper. Bevor er sich in Erschöpfung, Schlafproblemen oder Kopfschmerzen bemerkbar macht, hinterlässt er Spuren im Nervensystem. Genau dort setze ich an: Ich mache sichtbar, wie Ihr Körper auf Belastung reagiert, und begleite Sie in meiner Praxis für Neurologie in Düsseldorf dabei, Ihre Balance zurückzugewinnen.

Viele Körperfunktionen laufen automatisch ab, ohne dass wir sie bewusst steuern, zum Beispiel der Herzschlag. Dafür ist das vegetative Nervensystem (VNS) zuständig. Es besteht aus zwei Gegenspielern: Der Sympathikus aktiviert den Körper in fordernden Situationen, der Parasympathikus sorgt für Ruhe und Erholung.
In einem gesunden Gleichgewicht wechseln sich Anspannung und Entspannung ab. Bei anhaltendem Stress gerät diese Balance aus dem Takt: Der Körper bleibt im Aktivierungsmodus, und die Erholung kommt zu kurz.
Das Herz schlägt nicht wie ein Metronom. Der Abstand zwischen zwei Herzschlägen schwankt ständig um einige Millisekunden. Diese Schwankung nennt man Herzratenvariabilität (HRV). Sie gibt Hinweise darauf, wie gut das vegetative Nervensystem zwischen Anspannung und Erholung wechseln kann.
Eine hohe HRV gilt als Zeichen dafür, dass sich Ihr Nervensystem gut anpassen kann. Eine niedrige HRV wird dagegen häufig mit Stress, Erschöpfung oder Krankheit in Verbindung gebracht. So wird etwas messbar, das man sonst nur spürt, und Veränderungen lassen sich im Verlauf verfolgen.
Die HRV-Messung ist Teil meines Check-ups, gemeinsam mit einem ausführlichen Gespräch, einer neurologischen Untersuchung, Ultraschall der Hirn- und Halsgefäße, Körperanalyse, Fragebögen und Labor. Die Messung ist unkompliziert und schmerzfrei. Damit die Werte aussagekräftig sind, sollten Sie jedoch vorher auf Sport, Kaffee und Nikotin verzichten und möglichst entspannt zum Termin kommen.
Langsames, gezieltes Atmen stärkt den Parasympathikus und kann die HRV erhöhen.
Erholsamer Schlaf und echte Pausen sind die Grundlage, damit sich das Nervensystem regenerieren kann.
Regelmäßige, passende Bewegung hilft dabei, Anspannung abzubauen.
Auch die Ernährung ist Teil eines Lebensstils, der das Nervensystem unterstützt.
Im Check-up erfasse ich Ihren Ausgangszustand, inklusive HRV-Messung, Fragebögen und ärztlicher Untersuchung.
Wir besprechen Ihre Ergebnisse und finden gemeinsam heraus, wo Ihre persönlichen Stellschrauben liegen.
Gemeinsam legen wir fest, welche Maßnahmen zu Ihnen passen, von Atem- und Entspannungstechniken bis zu Veränderungen im Alltag.
Gute Vorsätze scheitern oft am Alltag. Deshalb begleite ich Sie gerne über mindestens drei Monate mit wöchentlichen 1:1-Terminen per Video oder vor Ort und persönlichem Messenger-Support zwischen den Terminen. Der Einstieg erfolgt entweder vor Ort mit dem ärztlichen Check-up oder direkt online. Das Programm richtet sich an Privatpersonen und Unternehmen, die die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden stärken möchten. Es dient der Gesundheitsförderung, ersetzt aber keine ärztliche Behandlung.
Stress gehört zum Leben, aber er sollte nicht dauerhaft den Takt vorgeben. Bei Interesse an einem Termin zur Stressbewältigung in Düsseldorf, melden Sie sich gerne telefonisch bei mir unter 0176 – 2017 1833 oder buchen Sie Ihren Termin direkt online. Gemeinsam finden wir heraus, wie Ihr Nervensystem wirklich tickt.
Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie mir gern, ich antworte persönlich.
Zum KontaktVNS steht für das vegetative Nervensystem. Es steuert unbewusste Körperfunktionen und besteht aus Sympathikus und Parasympathikus, die für Aktivierung und Erholung sorgen.
Nicht direkt, aber seine Spuren im Nervensystem. Die Herzratenvariabilität gibt Hinweise darauf, wie gut Ihr Körper zwischen Anspannung und Erholung wechseln kann.
Bei bestimmten Herzrhythmusstörungen kann die Aussagekraft eingeschränkt sein. Das berücksichtigen wir bei der Auswertung.
Ja. Studien zeigen zum Beispiel, dass gezieltes Atemtraining mit Rückmeldung über die HRV Stress, Ängste und depressive Beschwerden verringern kann.
Nein. Es dient der Gesundheitsförderung. Bei Beschwerden, die eine Behandlung erfordern, steht die ärztliche Abklärung an erster Stelle.
Kostenfrei: ein neurologisches Thema verständlich erklärt, dazu Termine, Vorträge und Neues zu Buch und Online-Kursen.