Zum Inhalt springen
Königsallee 11 – im Gebäude des Breidenbacher Hofs (+49) 176 – 2017 1833
Termin vereinbaren
Schwerpunkt Bewegungsstörungen

Parkinson Behandlung in Düsseldorf

Klarheit über Ihre Beschwerden und eine Behandlung, die Ihre Beweglichkeit und Lebensqualität gezielt unterstützt: Darum geht es, wenn der Verdacht auf Parkinson im Raum steht. Eine frühe und sorgfältige Diagnose ist dafür die wichtigste Grundlage. Als erfahrene Neurologin in Düsseldorf nehme ich mir Zeit für Ihre Fragen und Sorgen, untersuche Sie gründlich und bespreche mit Ihnen offen, was die Befunde bedeuten und welche Wege es gibt.

Prof. Dr. med. Anke Lührs geht im weißen Kittel mit Stethoskop um den Hals durch den Flur der Praxis

Was die Parkinson-Krankheit ausmacht

Parkinson ist eine Erkrankung des Nervensystems, die vor allem die Bewegungen verändert. Das wichtigste Merkmal ist die Bewegungsverlangsamung (Bradykinese): Alltägliche Abläufe wie Schreiben, Anziehen oder Aufstehen fallen schwerer und dauern länger. Hinzu kommen eine Muskelsteifigkeit (Rigor) und/oder ein Zittern in Ruhe (Ruhetremor). Die Beschwerden beginnen häufig auf einer Körperseite.

Parkinson ist mehr als eine Bewegungsstörung. Auch Beschwerden wie Riechstörungen, Schlafprobleme, depressive Verstimmungen oder Schmerzen können dazugehören, teilweise schon Jahre vor den ersten Bewegungssymptomen.

In Deutschland leben mehrere Hunderttausend Menschen mit Parkinson. Die Erkrankung ist bisher nicht heilbar, aber ihre Symptome lassen sich mit Medikamenten und begleitenden Therapien gezielt behandeln.

Typische Merkmale

  • Verlangsamte Bewegungen
  • Muskelsteifigkeit
  • Zittern in Ruhe
  • Beginn oft auf einer Körperseite
  • Auch nicht-motorische Beschwerden möglich

Mehr als Zittern

Viele Menschen verbinden Parkinson vor allem mit zitternden Händen. Doch Zittern allein bedeutet noch keine Parkinson-Diagnose, und nicht alle Betroffenen entwickeln überhaupt einen Tremor. Entscheidend ist das Zusammenspiel mehrerer Zeichen, das nur eine sorgfältige neurologische Untersuchung zuverlässig einordnen kann.

Die Diagnose wird klinisch gestellt, also anhand von Gespräch und Untersuchung. Ergänzende Untersuchungen helfen, die Diagnose abzusichern und andere Erkrankungen auszuschließen. Weil die richtige Diagnose die Grundlage jeder Therapie ist, wird sie im Verlauf regelmäßig überprüft.

Wann Sie Beschwerden abklären lassen sollten

  • Bewegungen werden langsamer oder kleiner, z. B. die Handschrift
  • Ein Arm schwingt beim Gehen weniger mit
  • Steifigkeit oder Zittern auf einer Seite
  • Ein deutlich nachlassender Geruchssinn
  • Eine vornübergebeugte Körperhaltung

Mögliche frühe Anzeichen

Riechstörung

Ein nachlassender Geruchssinn kann schon Jahre vor den Bewegungssymptomen auftreten.

Unruhiger Traumschlaf

Bei der sogenannten REM-Schlafverhaltensstörung werden Träume körperlich ausgelebt. Sie geht der Parkinson-Krankheit oft voraus.

Stimmung

Auch depressive Verstimmungen können zu den frühen, nicht-motorischen Zeichen gehören.

Einseitiger Beginn

Erste Bewegungssymptome zeigen sich häufig nur auf einer Körperseite. Und häufig ist das erste Symptom ein Steifigkeitsgefühl in der Schulterregion.

So gehen wir die Behandlung an

01

Einordnen

Ausführliches Gespräch und gründliche neurologische Untersuchung nach den aktuellen internationalen Diagnosekriterien.

02

Absichern

Ergänzende Untersuchungen nach Bedarf, etwa eine frühzeitige MRT des Kopfes zum Ausschluss anderer Ursachen und eine Untersuchung im Schlaflabor.

03

Behandeln & begleiten

Eine individuell abgestimmte medikamentöse Behandlung, ergänzt durch Physiotherapie, Ergotherapie oder Logopädie, mit regelmäßiger Überprüfung von Diagnose und Therapie.

Bewegung ist Teil der Therapie

Neben Medikamenten spielen aktivierende Therapien eine wichtige Rolle. Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie unterstützen Beweglichkeit, Alltag und Sprechen. Werden solche übenden Verfahren vernachlässigt, können sich Beschwerden wie Steifigkeit und Bewegungsarmut verstärken. Deshalb gehört regelmäßige Bewegung von Anfang an zu Ihrem Behandlungsplan.

Für fortgeschrittene Verläufe gibt es heute zudem weitere Möglichkeiten wie Pumpentherapien oder die tiefe Hirnstimulation. Ob und wann diese für Sie infrage kommen, besprechen wir gemeinsam.

Vereinbaren Sie Ihren Termin online oder melden Sie sich telefonisch bei mir unter 0176 – 2017 1833.

Termin vereinbaren

FAQ

Häufige Fragen zu Parkinson

Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie mir gern, ich antworte persönlich.

Zum Kontakt

Nicht unbedingt. Zittern hat viele mögliche Ursachen, und für eine Parkinson-Diagnose braucht es immer weitere Symptome.

Bisher nicht. Die Symptome lassen sich aber mit Medikamenten und begleitenden Therapien gezielt behandeln.

Vor allem durch ein ausführliches Gespräch und eine neurologische Untersuchung. Ergänzende Untersuchungen wie eine MRT helfen, andere Ursachen auszuschließen.

Regelmäßige Bewegung und übende Therapien wie Physiotherapie sind ein wichtiger Teil der Behandlung und helfen, Beweglichkeit zu erhalten.

Nein. Privatversicherte und Selbstzahler:innen können direkt einen Termin über Doctolib oder telefonisch vereinbaren.